Mond

Erweiterung Sammlungszentrum / Affoltern am Albis / Projektwettbewerb

 

Am südlichen Rand von Affoltern a. A. befindet sich das Grundstück auf dem 2007 drei bestehende Zeughäuser zum Sammlungszentrum umgebaut wurden. Die derzeit an mehreren Standorten lagernden Objekte sollen zukünftig durch den Erweiterungsbau auf diesem Grundstück zusammengefasst werden. Das zwischen Industrie- und Wohngebiet liegende Grundstück öffnet sich Richtung Südosten und bietet einen Weitblick. Der mit Cortenstahl ummantelte Bestand wirkt dominant und nach aussen abgeschirmt.

 

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Für eine optimale Ausnützung des Grundstücks und im Hinblick auf eine zusätzliche Erweiterung wird das Gebäude pragmatisch in der südlichen Grundstücksecke platziert. Ortsbaulich markiert das kräftige Volumen im Zusammenspiel mit dem Hügel Tannholz das südliche Tor zu Affoltern a. A. Die runde Form wird aus dem Verlauf der Zürich- und Muristrasse generiert.

 

Der Bestand wird als eigenständige Etappe respektiert. Das Weiterbauen des Sammlungszentrums erfolgt mit einem zusätzlichen Baukörper mit Fernwirkung, der den südlichen Arealrand festigt und der Bedeutung des Sammlungszentrums des Schweizerischen Nationalmuseums mit einer angemessenen Zeichenhaftigkeit entspricht.

 

Der flach geneigte Terrainverlauf wird für ebenerdige Zugänge ins erste Obergeschoss genutzt. Ein um das Rund geführter Asphaltstreifen verbindet die Hauptzufahrt im Osten mit der Notzufahrt des Bestands im Westen. Alle nicht befahrbaren Flächen werden als Extensivwiese mit hohen Gräsern gesät.

 

Jahr2014
BauingenieurWGG Schnetzer Puskas Ingenieure AG / Zürich
Visualisierung nightnurse images

 

 

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