Masterplan

Der Masterplan definierte die Arealerschliessung und das Bebauungskonzept mit verbindlichen Vorgaben für die weitere Planung. Diese galten sowohl für die Planung der Bauherrschaft als auch für die Stadt Uster als bewilligende Behörde.

 

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Medienberichte

 

Auf einer Grundstücksfläche von 37'200 m2 wurden 29 Häuser mit 177 Wohneinheiten geplant. Die Wohneinheiten sind in 15 Doppelhäusern, 11 Häusern mit Eigentumswohnungen und 4 Häusern mit Mietwohnungen organisiert.

 

Das städtebauliche Konzept akzentuiert die wesentlichen Landschaftsqualitäten des vorhandenen Terrainverlaufs und der Nähe zum Wald. In der Siedlung ist der angrenzende Wald als „Grüne Lunge“ Identität stiftend präsent. Auf dem leicht geneigten Terrain liegen schollenartige Felder, die den ursprünglichen Terrainverlauf zeigen und ein Wegnetz zeichnen.

 

Die Anordnung der Bauten folgt zwei sich überlagernden Systemen. Zum einen sind die sehr unterschiedlich grossen Bauten zu drei Figuren zusammengefasst. Eine Raumfolge ist eingeführt, welche die einfache Orientierung innerhalb der Siedlung möglich macht und die bestehenden Häuser an den Grundstücksecken in die Bebauungsstruktur einbinden. Zum anderen bilden die schollenartigen Felder das zweite System auf welchen die Bauten platziert sind. Die Felder bieten im Zusammenspiel mit den Gebäuden die für ein Wohnumfeld angemessene Massstäblichkeit. Sie definieren auch die Grenze zwischen privatem und halböffentlichem Raum und lassen eine Durchlässigkeit der Siedlung in Nord-Südrichtung zu.

 

ProjektMasterplan Wohnsiedlung Gschwader / Uster ZH
Jahr2006
BauherrschaftAllreal Generalunternehmung AG / Zürich
LandschaftsarchitekturSchweingruber Zulauf / Zürich

 

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